Schreiblesezentrum
Mangelnde Schreib- und Lesekompetenz kann der Ausgangspunkt vielfältiger und lebenslanger Benachteiligung der heranwachsenden Schüler/innen sein und auf diese Weise langfristig zur Bildung sozialer bzw. interkultureller Spannungen führen. Schreib- und Lesekompetenz muss deshalb in der Schule als Teil eines ganzheitlichen und mehrdimensionalen Sprachenkonzepts gefördert werden. Das kann der Muttersprachunterricht nicht mehr allein leisten. Es werden Lernangebote benötigt, die den regulären Unterricht, die Förderung in den Grundkompetenzen und die Herausbildung von individuellen Interessen und Neigungen gezielt qualifizieren und sinnvoll miteinander verknüpfen. Die Entwicklung derartiger Basisbedingungen zur Ausschöpfung des Lernpotenzials aller Schüler/innen macht eine kontinuierliche schulinterne bzw. -externe Fortbildung für die Lehrenden erforderlich. Für die nachhaltige Initiierung, Koordinierung und Supervision solcher Lern- bzw. Fortbildungsangebote eignet sich das Modell des schulischen Schreiblesezentrums.
Der Aufbau von Schreiblesezentren wird an den mit dem Projekt assoziierten Partnerschulen europaweit inhaltlich und organisatorisch begleitet.
Für weitere Informationen zur Beantragung einer assoziierten Partnerschaft bitte diese PDF-Datei herunterladen.